Viele Golfer beschäftigen sich erstaunlich intensiv mit der Tee-Höhe. Zu hoch, zu niedrig, immer gleich, je nach Schläger anders. Dazu kommen klare Empfehlungen aus Videos, Artikeln oder KI-Antworten.
Und trotzdem bleibt das Gefühl:
Man stellt herum – aber versteht nicht, warum es mal funktioniert und mal nicht.
Das liegt nicht an dir. Es liegt an der Frage, die du dir stellst.
Die häufigste Frage lautet:
Wie hoch sollte mein Tee sein?
Sie klingt sinnvoll – ist aber der Kern des Problems.
Denn diese Frage setzt voraus, dass es:
Im echten Golf ist das selten der Fall. Und jede Runde, die du mit diesem Denkfehler spielst, verfestigt Unsicherheit – nicht Klarheit.
Die Tee-Höhe steuert keinen Ballflug. Sie verändert auch nicht automatisch Länge oder Richtung.
Was sie tatsächlich beeinflusst:
Damit wirkt sie nicht direkt.
Sondern über Wahrnehmung und Bewegung.
Genau deshalb greifen pauschale Empfehlungen zu kurz. Golfer sollten daher aufhören, nach der „richtigen" Tee-Höhe zu suchen – und angefangen, ihren eigenen Schwung zu verstehen.
Der Denkfehler, der fast immer folgt
Viele Golfer ändern die Tee-Höhe als Reaktion:
Das fühlt sich aktiv an, ist aber meist reines Symptom-Management.
Die Tee-Höhe wird zum Stellrad, weil dir der Zusammenhang fehlt.
Du korrigierst, ohne zu verstehen.
Und wunderst dich, warum es nächste Woche wieder nicht stimmt.
Wenn du eine einfache Antwort suchst wie
Driver 4–5 cm, Eisen knapp über Boden,
wirst du sie überall finden. Wenn du aber verstehen willst,
… dann hilft dir die nächste Faustregel nicht weiter.
Das Problem ist nicht die Höhe. Sondern der fehlende Rahmen.
Mit Par72 ist die Tee-Höhe keine feste Einstellung, sondern Teil eines Zusammenspiels aus Wahrnehmung, Ballposition und Bewegung zum Ball.
Nicht mit Merksätzen. Nicht mit „richtig oder falsch". Sondern mit einem Denkmodell, das du auf dein eigenes Spiel übertragen kannst.
Par72.Golf ist für Golfer, die aufgehört haben, Einstellungen zu sammeln – und anfangen wollen, Zusammenhänge zu verstehen.