Bunker sind speziell angelegte Sandbereiche mit eigenen Regeln. Wer sie nicht kennt, riskiert Strafschläge – oder verschenkt Optionen, die ihm zustehen.
Aber viele Golfer sind beim Thema Bunker übervorsichtig. Sie trauen sich kaum, irgendetwas zu berühren. Das ist genauso falsch wie Unwissenheit.
Im Regeln-Bereich von Par72.Golf geht es genau darum: Wissen, was erlaubt ist – nicht nur, was verboten ist.
Klingt offensichtlich. Ist es aber nicht immer.
Ein Ball liegt nur dann im Bunker, wenn er Kontakt mit dem Sand hat – oder auf einem Bereich liegt, der normalerweise mit Sand bedeckt ist. Liegt er auf Gras, das innerhalb der Bunkergrenze wächst, aber keinen Sand berührt? Dann ist er nicht im Bunker. Andere Regeln gelten.
Das macht einen Unterschied. Denn "nicht im Bunker" heißt: Du darfst den Boden berühren, Übungsschwünge machen, den Schläger aufsetzen.
Erst prüfen, wo der Ball liegt. Dann entscheiden, was du darfst.
Nicht alles, was nach "Sandberührung" aussieht, ist strafbar. Die Regel ist präziser:
| Erlaubt | Verboten |
|---|---|
| Blätter, Äste entfernen | Sand absichtlich prüfen (Hand, Schläger) |
| Füße eingraben für Stand | Sand beim Übungsschwung berühren |
| Schläger ablegen | Sand beim Rückschwung berühren |
| Bunker nach dem Schlag einebnen | Bereich direkt vor/hinter dem Ball berühren |
Die Faustregel: Du darfst nichts tun, was dir Informationen über den Untergrund gibt oder deine Lage verbessert. Alles andere ist erlaubt.
Bei Par72: Nicht eine Meinung, sondern mehrere Perspektiven. Wissen, das aufeinander aufbaut – nicht Tipps, die sich widersprechen.
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