Regel 8 schützt die Integrität des Spiels, indem sie verhindert, dass ein Golfer absichtlich Bedingungen verändert, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Die Regel betrifft alle Bereiche, die den nächsten Schlag beeinflussen können – etwa die Lage des Balls, Stand- und Schwungraum oder die Spiellinie. Solche „Bedingungen“ dürfen nicht absichtlich verbessert werden, etwa durch das Biegen von Ästen, Planieren von Boden oder Entfernen von Sand. Wer dagegen verstößt, riskiert die Grundstrafe.
Es gibt aber zahlreiche Ausnahmen: Wer redlich nach seinem Ball sucht, darf dabei z. B. Gras bewegen oder Sand aufwirbeln – solange dies dem Finden dient. Auch das Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe ist erlaubt, ebenso das Einnehmen eines angemessenen Stands.
Besonders wichtig: Verschlechtert sich die Lage durch Tiere, Zuschauer oder Naturkräfte, dürfen die ursprünglichen Bedingungen wiederhergestellt werden. Wer sie hingegen selbst verschlechtert, darf nicht eingreifen. Auch das absichtliche Verändern äußerer Bedingungen für sich oder andere Spieler ist verboten.
wie du versehentliche Regelverstöße vermeidest
welche Handlungen beim Suchen und Vorbereiten erlaubt sind
was du bei verschlechterten Bedingungen tun darfst
Dies und mehr Golfwissen haben wir für unsere Mitglieder zusammengestellt.