Bruttopunkte sind ein zentrales Element bei Golfturnieren mit Stableford-Wertung. Im Gegensatz zu Nettopunkten, bei denen das Handicap eines Spielers berücksichtigt wird, spiegeln Bruttopunkte die reine sportliche Leistung wider – ganz ohne Vorgabeverrechnung. Diese Wertung zeigt, wie gut ein Golfer oder eine Golferin relativ zum Platz-Par gespielt hat.
Im Stableford-System erhält man je nach Ergebnis pro Loch eine festgelegte Punktzahl:
Ein Spieler, der auf einer 18-Loch-Runde konstant Pars spielt, sammelt somit 36 Bruttopunkte – das entspricht einer sehr starken Leistung. Anders als bei der Nettowertung zählt hier ausschließlich das tatsächliche Ergebnis, unabhängig von der Spielvorgabe (Handicap).
Wann ist die Bruttowertung relevant?
Bruttopunkte kommen besonders in Leistungsturnieren, Clubmeisterschaften oder Ligarunden zum Einsatz – also überall dort, wo die beste tatsächliche Spielleistung im Vordergrund steht. Auch in Turnieren mit getrennter Brutto- und Nettowertung gibt es oft eigene Preise für die besten Bruttoscores.
Spieler mit niedrigerem Handicap haben in der Bruttowertung naturgemäß Vorteile, da sie häufiger unter Par oder auf Par-Niveau spielen.
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Bruttopunkte zeigen, wie gut jemand gespielt hat – ganz ohne Handicapkorrektur. Wer regelmäßig stabile Bruttopunkte sammelt, gehört in der Regel zu den besseren Spielern eines Clubs. Für alle, die ihre Leistung objektiv einordnen möchten, ist die Bruttowertung ein klares Maß. In Turnieren ergänzt sie ideal die Nettowertung, bei der Fairness zwischen den Spielstärken im Vordergrund steht.
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