Stableford ist eine international verbreitete Spielform im Golf, bei der nicht die reine Schlaganzahl, sondern ein Punktesystem pro Loch zählt. Ziel ist es, so viele Stableford-Punkte wie möglich zu sammeln, wobei das eigene Handicap berücksichtigt wird. Das Format wurde entwickelt, um das Spiel flüssiger und fairer zu gestalten – besonders für Amateure.
Bei Stableford wird auf jedem Loch die Anzahl der benötigten Schläge mit dem persönlichen Par des Spielers verglichen. Daraus ergeben sich folgende Punkte:
Die persönliche Spielvorgabe (Handicap) bestimmt, an welchen Löchern ein Spieler zusätzliche Schläge erhält (angegeben durch das HCP-Ranking der Bahn). Beispiel: Hat ein Spieler HCP 18, bekommt er auf jeder Bahn einen Schlag zusätzlich – sein persönliches Par verschiebt sich dementsprechend.
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Stableford ist eine vorgabenwirksame (handicap-relevante) Spielform, da sie die persönliche Spielstärke berücksichtigt. Je nach Anzahl erreichter Punkte kann das Handicap nach der Runde angepasst werden – basierend auf dem World Handicap System (WHS).
Wertung: Punkte statt Schläge
Die maximale Punktzahl bei Stableford beträgt theoretisch 108 Punkte (18 Löcher × 6 Punkte für Albatros). In der Praxis gelten jedoch folgende Richtwerte:
Brutto- und Netto-Stableford-Wertungen sind üblich:
Sonderregeln und Variationen
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Vorteile:
Nachteile:
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Stableford ist ideal für Golfer und Golferinnen aller Spielstärken, die mit Handicap spielen und eine ausgewogene Mischung aus Taktik, Spielfluss und Fairness suchen. Die Möglichkeit, ein Loch ohne Punkte einfach zu streichen, entlastet das Spiel mental und hält die Runde in Bewegung – ohne die sportliche Spannung zu verlieren.