Der Schlag nach einem falschen Ball ist ein klarer Verstoß gegen die Golfregeln. Regel 6.3c stellt sicher, dass jeder Spieler nur seinen eigenen Ball spielt. Dabei gilt es, die Strafen und Vorgehensweisen zu unterscheiden.
Falscher Ball: Jeder Ball, der nicht der eigene Ball des Spielers ist, gilt als falsch. Ein Schlag nach diesem Ball ist grundsätzlich verboten.
Strafen: Im Lochspiel führt dies zum Lochverlust, im Zählspiel zu zwei Strafschlägen. Alle mit dem falschen Ball ausgeführten Schläge zählen nicht.
Berichtigung: Der Spieler muss den Fehler beheben, indem er den eigenen Ball weiterspielt oder nach den Regeln Erleichterung nimmt. Erfolgt keine Berichtigung, droht im Zählspiel die Disqualifikation.
Eine Ausnahme gilt, wenn der falsche Ball sich im Wasser bewegt – in diesem Fall ist der Schlag straffrei, er zählt aber nicht und muss korrigiert werden.
In der Langfassung für Pro-Mitglieder erfährst du
wie die Regel im Detail funktioniert
welche Sonderfälle es gibt und
was zu tun ist, wenn ein Mitspieler versehentlich deinen Ball gespielt hat.