„Spiele den Platz, wie du ihn vorfindest“ – dieser Grundsatz steckt hinter Regel 8.1. Sie verbietet es, Bedingungen zu verbessern, die deinen Schlag beeinflussen: die Lage des Balls, den Raum für Stand und Schwung, die Spiellinie oder den Erleichterungsbereich.
Unerlaubt ist z. B. das Niederdrücken von Sand, das Bewegen oder Brechen von Ästen oder das gezielte Entfernen von Tau und Wasser (Regel 8.1a). Solche Handlungen führen zur Grundstrafe.
Erlaubt sind dagegen alltägliche Dinge wie das Markieren und Aufnehmen des Balls, das Entfernen loser Naturstoffe oder das Aufsetzen des Schlägers hinter dem Ball. Auch das Einnehmen eines Stands oder das Einstecken eines Tees im Abschlagbereich fällt darunter (Regel 8.1b).
Besonders interessant: Hast du unzulässig Bedingungen verbessert, kannst du die Strafe vermeiden, wenn du die Situation vor dem Schlag wiederherstellst, etwa indem du einen Ast zurück in Position bringst (Regel 8.1c).
Und: Werden die Bedingungen nicht von dir, sondern z. B. durch andere Spieler, Tiere oder äußere Einflüsse verschlechtert, darfst du diese straflos wiederherstellen (Regel 8.1d).
Fazit: Regel 8.1 schützt die Fairness im Spiel. Wer weiß, was erlaubt ist und welche Wiederherstellungsmöglichkeiten bestehen, spielt sicher und regelkonform.
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