Die Delivery Position (P6) ist einer der meistdiskutierten Punkte in der Schwunganalyse. Standbilder bei P6 gelten als Beleg für gute Technik – oder als Erklärung, warum etwas nicht funktioniert.
Aber genau hier entsteht ein Problem: Viele Golfer glauben, sie müssten diese Position aktiv erreichen. Das Gegenteil ist richtig.
Im Technik-Bereich von Par72.Golf geht es genau darum: Verstehen, was Analyse zeigt – und was Training verändern kann.
Du siehst ein Video von deinem Schwung. Bei P6 – Schaft parallel zum Boden, Hände auf Höhe des hinteren Oberschenkels – sieht es "falsch" aus. Der Schläger steht zu steil. Oder die Schlagfläche ist offen.
Dein erster Gedanke: Ich muss das ändern. Ich muss bei P6 anders stehen.
Das Problem: P6 ist kein Handlungspunkt. Es ist ein Beobachtungspunkt. Eine Momentaufnahme innerhalb eines durchgehend dynamischen Bewegungsablaufs.
Was du bei P6 siehst, ist das Ergebnis von allem, was vorher passiert ist – Set-up, Takeaway, Transition. Wer versucht, P6 direkt zu verändern, arbeitet am Symptom. Nicht an der Ursache.
Selbst bei Tour-Pros sehen P6-Standbilder oft erstaunlich ähnlich aus – obwohl die Wege dorthin gänzlich unterschiedlich sind.
Positionen helfen beim Verstehen, nicht beim Ausführen.
| Delivery Position (P6) | Slot Position |
|---|---|
| Momentaufnahme im Abschwung | Dynamischer Entstehungsprozess |
| Zeigt, wo der Schläger ist | Erklärt, wie der Schläger "eingefädelt" wird |
| Ergebnis | Ursache |
Eine funktionale Delivery Position ist oft die Folge einer guten Slot Position – erklärt diese aber nicht.
Bei Par72: Nicht eine Meinung, sondern mehrere Perspektiven. Wissen, das aufeinander aufbaut – nicht Tipps, die sich widersprechen.